Aktivitäten des PILLS Projekts

Verschiedene Aktivitäten werden von den Partnern umgesetzt. Neben der Charakterisierung des Abwassers unterschiedlicher Krankenhäuser, identifizieren alle Partner die spezifischen Pharmazeutika, auf denen der besondere Fokus bei der Behandlung liegt. In diesem Zusammenhang untersuchen manche Partner Teilströme des Krankenhausabwassers, während andere das gesamte Abwasser analysieren. Des Weiteren zielen die Partner darauf, antibiotikaresistente Bakterien zu reduzieren.

Weitergehende Behandlungstechnologien an Punktquellen

Vier Partner des Projekts aus den Nie­derlanden, Deutschland, Luxemburg und der Schweiz bauen jeweils eine Pilotan­lage in Kooperation mit einem lokalen Krankenhaus. Während die Waterschap Groot Salland in den Niederlanden und die Emschergenossenschaft in Deutschland großtechnische Kläranlagen bauen, die nahezu das gesamte Krankenhausabwas­ser behandeln, installieren die Partner aus der Schweiz und aus Luxemburg kleinere Forschungskläranlagen, die Teilströme des Krankenhausabwassers erfassen und mit Hilfe derer die großtechnischen Untersuchungen unterstützt werden. Die Pilotanlagen zeichnen sich durch eine komplexe Technik aus, deren Ziel es ist, neben den biologisch abbaubaren Stoffen und den Nährstoffen auch die zum großen Teil persistenten Arzneimittelrückstände zu eliminieren. Aus diesem Grund werden in den PILLS-Anlagen die konventionellen Abwasserbehandlungsverfahren um zusätzliche Techniken erweitert.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserer PILLS Broschüre: PILLS Broschüre